Liebe Kunden, liebe Freunde und liebe Hermeonauten,
nach sieben intensiven Jahren voller Herzblut, kreativer Ideen und wertvollem Feedback von tausenden Hermetosphären-Fans haben wir eine große Entscheidung getroffen:
Wir schließen das Kapitel Insane Habitats.
Wir tun das nicht mit Frust, sondern mit ganz viel Dankbarkeit für alles, was wir gemeinsam mit euch erleben durften.
Wirtschaftlich konnten wir das Projekt leider nicht so skalieren, dass es langfristig tragfähig bleibt. Uns fehlen inzwischen Zeit, Fokus – und auch die zündende Idee, wie es sinnvoll und nachhaltig weitergehen könnte.
Was heißt das jetzt konkret für euch?
- Gutscheine könnt ihr weiterhin für Anfertigungen, Material usw. einlösen
- Wartungen & Reparaturen bieten wir weiterhin auf schriftliche Anfrage an
- Anfertigungen sind nach vorheriger Absprache möglich (Bitte beachtet: Unsere Gläser brauchen mindestens 6–8 Wochen Anwachszeit)
- Restbestände verkaufen wir stark rabattiert ab – meldet euch einfach, was ihr braucht, wir geben euch verbindlich Rückmeldung
- Achtung: Es gibt keinen Shop mehr!! Das betrifft die Standorte 1070 Wien + 1140 Wien
Alle Anfragen bitte ausschließlich per E-Mail an: office@insanehabitats.at
Und noch ein letzter Gedanke:
Falls jemand von euch eine echte Leidenschaft für Hermetosphären oder Terraristik hat und Insane Habitats weiterführen oder übernehmen möchte – meldet euch gerne! Wir sind für Gespräche offen.
Danke für eure Unterstützung, euer Vertrauen und all die schönen gemeinsamen Jahre!
Euer Insane Habitats Team
Was ist eigentlich eine Hermetosphäre ?
Alle Stoffkreisläufe auf der Erde finden im Kleinen auch in der Hermetosphäre statt. Im abgeschlossenen System ist aber alles nur in limitierter Menge vorhanden: Fast 100 Prozent Luftfeuchtigkeit, kaum Luftbewegung, eingeschränktes Nährstoffangebot. Daher sind nur bestimmte Organismen für die Hermetosphäre geeignet, und die Pflanzen nehmen eine ganz besondere Ausprägung an. Sie wuchern vor allem nicht, sondern bleiben in einer dem Gefäß angepassten Größe.
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Der englische Arzt Nathaniel Ward war auch ein begeisterter Botaniker, der Insekten und Pflanzen – vor allem Farne – sammelte. Um 1830 versuchte er seine Fundobjekte erstmals in Flaschen mit Erde zu setzen, die er verschloss. Und siehe da: Auf dem Fensterbrett Richtung Norden wuchsen aus zwei Samen ein Farn und ein Gras. Aus einer Raupe schlüpfte in der Flasche ein Schmetterling. Alles ohne Öffnen und Gießen, also ohne Luft- oder Wasserzufuhr. Das Biotop gedieh, weil Ward seine Gefäße dicht verschloss. So stieg durch Verdunstung aus der Erde Feuchtigkeit auf, konnte nicht entweichen, wurde an der Glaswand vom Gas wieder zur Flüssigkeit, die zur Bewässerung wieder auf das Substrat zurücktropfte: Ein Langzeit-Kreislauf relativ konstanter Feuchtigkeit war geschaffen. Wie Ward außerdem feststellte, genügt dann eine ausreichende Belichtung und Vermeidung direkter Sonneneinstrahlung, damit ohne weiteres Zutun dauerhaft – über viele Jahre – hervorragende Wachstumsverhältnisse im Gefäß herrschen. Das kleine Stückchen Natur organisiert sich selbst. Optimiert werden kann das eigenständige Ökosystem, indem man die einzelnen Pflanzen und Tiere so auswählt, dass sie besonders gut harmonieren – optisch und funktionell. Jeder konnte sich von da an einen Miniaturgarten im Glas anlegen, ohne einen grünen Daumen zu haben. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war ein Schränkchen mit Orchideen und anderen tropischen Gewächsen als exotisches Accessoire aus dem modernen Wohnzimmer nicht mehr wegzudenken. Vor allem konnten in Ward’schen Kästen aber erstmals auch Setzlinge über weite Strecken auf Segel- und Dampfschiffen transportiert werden. Davor war das vor allem mangels ausreichender Süßwasserversorgung auf hoher See meist nur mit Samen möglich. Als europäischen Kolonialherren noch einen Großteil der Erde beherrschten und den Welthandel kontrollierten, führte das zu einer Globalisierung von Nutzpflanzen und einem Boom im Handel mit bestimmten landwirtschaftlichen Produkten: Teesträucher gelangten von China unter anderem nach Indien, der Kautschukbaum für die Herstellung von Gummi eroberte von Brasilien die ganze Welt. Aber auch attraktive Zierpflanzen fanden dank der in sich abgeschlossenen Mikrokosmen enorme Verbreitung. Heute geht der Pflanzentransport mit dem Flugzeug natürlich schnell und problemlos. Besonders heikle Arten kommen aber nach wie vor in spezielle Kunststoffsäckchen, die dem Prinzip nach nicht anders funktionieren wie ein Ward’sches Kästchen. In die Wohnzimmer, Büros, Lokale und Arztpraxen ist die Erfindung aber mit Schwung zurückgekehrt – in Form eines aparten Blickfangs bis hin zum regelrechten botanischen Kunstwerk.Der Ward’sche Kasten – Die Mutter aller Hermetosphären
Das Prinzip – Dicht verschlossen, adäquates Licht
Eine Revolution – Pflegeleicht und transportabel
Renaissance als Edel-Deko – Kein Kümmern, nur genießen
Einige schöne Beispiele unserer Flaschengärten
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