Gynura aurantiaca

14,90 

Standort: Halbschatten, keine direkte Sonne

Substrat: gut durchlässige Blumenerde/ Zimmerpflanzenerde

Gießen: Nach Bedarf, nicht zu viel, nicht besprühen

Düngen: April –September alle 4- 8 Wochen

Temperatur: 15°C- 20°C oder mehr

Winterruhe: nein, blüht im Winter

Vermehrung: durch Saatgut oder Stecklinge (empfohlen)

Achtung diese Pflanze ist nicht zum Verzehr geeignet und für Menschen und Tiere giftig!

 

 

Vorrätig

Beschreibung

Gynura aurantiaca – Samtnessel

Purple Passion

Besonders in jungen Jahren erfreut diese Pflanze mit ihrem violetten Flaum, der die zarten, grünen Blätter dieses Exoten überzieht. Sie wird bestimmt das Highlight zwischen ihren kleinen Pflanzenfreunden!

Zugehörigkeit

Familie der Korbblütler (Asteraceae)

Herkunft

Die anmutige Pflanze stammt ursprünglich aus Indonesien und Malaysien (Südostasien) und wird bei uns aufgrund des Klimas als Zimmerpflanze kultiviert. Das farbenfrohe Gewächs hat sich jedoch durch die Verwendung als Gartenpflanze auch in Afrika, Australien, Süd- und Mesoamerika, sowie in Florida angesiedelt.

Wuchs

Der mehrjährige Halbstrauch bleibt in unseren Breiten auf einer Höhe von 20- 30 cm, in seiner Heimat kann er jedoch bis auf 2m heranwachsen. Die Triebe entwickeln sich teilweise aufrecht, teilweise rankend, was die Pflanze auch für die Verwendung in Ampeln geeignet macht. Die Gynura bildet grüne, längliche, spitz zulaufende Blätter, welche an den Rändern grob gezähnt sind. Die violette Farbe und das samtige Aussehen werden in den ersten Jahren durch eine feine Behaarung an der Blattoberfläche erzeugt. Später verliert die Pflanze diese Eigenschaft.  Blüht die Samtnessel von September bis Dezember, erwartet Betrachter*innen ein gelb- oranges Spektakel. Allerdings behagt nicht jedem Menschen der intensive Geruch, den die an Rispen wachsenden Blütenköpfe verströmen.

Geeigneter Standort

Wenn Sie sich über diesen Punkt bereits Gedanken machen, haben Sie sich dazu entschieden einem wunderbaren Geschöpf dieser Erde ein Zuhause zu geben! Diese tropische Pflanze gedeiht bei mindestens 15-18 Grad Celsius, am besten jedoch bei einer durchschnittlichen Raumtemperatur von über 20 Grad Celsius. Hohe Luftfeuchtigkeit und ein heller, dennoch halbschattiger Standort werden bevorzugt, zeigt die Gynura doch erst dann ihr herrliches Farbenspiel. An dunkleren Standorten vergrünen die Blätter. Starke Mittagssonne verträgt die Pflanze mit genügend Abstand zum Fenster (mindestens ein halber Meter).Im Sommer kann sie bei geeigneten Bedingungen auch im Freien stehen.

Pflege

Nachdem die Pflanze bei Ihnen eingezogen ist sollte diese für ungefähr ein Jahr in ihrem Topf bleiben. Wird sie bei Wunsch schließlich in ein neues Gefäß umgesetzt, sollten Sie sich für hochwertige und vor allem durchlässige Blumenerde mit einem schwach sauren pH- Wert (ca 6) als Substrat entscheiden, eventuell kann auch eine Drainageschicht darunter (ca 10% der Topf Höhe) aufgetragen werden, um die Pflanze vor Staunässe zu schützen. Dafür eignen sich Blähton oder die Scherben klein-zertrümmerter Tontöpfe, sowie Kies. Darüber wird ein Stück Vließ gelegt um das Vermischen mit der Erde zu vermeiden. Es ist ebenso möglich einen durchlässigen Topf auf eine Kiesschicht in einen mit Wasser gefüllten Untersetzer zu stellen. Die Gynua eignet sich aber auch als Hydrokultur- Pflanze (in anorganischem Substrat)! Diese Methode gibt Ihnen gute Kontrolle über Wasserstand und den Zustand der Wurzeln, die hier besser belüftet werden. Da die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöht wird, profitieren durch das gute Mikroklima auch alle anderen tropischen Pflanzen und natürlich auch Sie und Ihre Mitbewohner*innen!

Das Substrat sollte nie vollständig austrocknen, aber es sollte nur dann gegossen werden, wenn die Erde in den oberen Schichten bereits antrocknet. Die Samtnessel sollte nie direkt mit Wasser besprüht werden, da dies zu unschönen Flecken führt. Um den Wuchs zu kontrollieren können neue Triebspitzen entfernt werden. Die Pflanze erhält dadurch eine rein buschige Form. Düngen Sie in den Sommermonaten von April bis September alle 4 bis 8 Wochen mit Flüssigdünger oder mit Stäbchen.

Vermehrung

Da Samen nur sehr schwer zu beschaffen sind, empfiehlt sich eine vegetative Vermehrung durch Kopfstecklinge. Diese sollten ca. 10cm lang sein und mindestens 2 Blätter aufweisen. Trennen Sie diese am besten mit einem desinfizierten, scharfen Messer von einem Blattrieb der Mutterpflanze, wobei danach die unteren Blätter entfernt werden können. Achtung! Da die Gynura wie viele tropische Pflanzen giftig ist, sollten Sie Handschuhe tragen. Der Steckling wird in Wasser gesetzt oder in einer Anzuchtschale (zu verstehen wie ein kleines Gewächshaus) auf Spagnummoos oder Ersatzprodukten wie Syntic getränkt in Wasser herangezogen. Die Entwicklung von Wurzeln kann mit einem Wurzelaktivator unterstützt werden.

DIY Tipp: Werden in angekochtem, erkalteten Wasser Weidenrinde und Zweige angesetzt (1 Tag) kann den kleinen Stecklingen beim Austrieb auch damit geholfen werden. Weidenwasser wirkt antiseptisch und unterstützt die Pflanze mit vielen hilfreichen Inhaltsstoffen. Die Anzucht sollte ebenso in einer warmen Umgebung ohne direkte Sonneneinstrahlung stattfinden und die Durchschnittstemperatur sollte über 20 Grad Celsius liegen. Zeigen sich an Ihren Pflänzchen nach einigen Wochen Triebe, sollten auch erste Wurzeln auftauchen. Somit können die Pflanzen in nährstoffarmer Anzuchterde heranwachsen.

Schädlinge

Ist die Samtnessel sehr resistent gegenüber Krankheiten, so kann sie dennoch leicht von Schädlingen wie weißen Fliegen (Auf der Blattunterseite zu finden, wo sie den Pflanzensaft aussaugen.), Woll- und Schmierläusen (saugen auch den Saft, bilden weiße, watteartige Gespinste auf der Pflanze, können Pilzbefall hervorrufen.) Spinnmilben (bilden schwer erkennbare Gespinste auf der Pflanze.) In jedem Fall sollten Sie Schädlinge mit Insektiziden bekämpfen, bevor sie auf Ihre anderen Pflanzen übergehen.

Pflegefehler

Neben Schädlingen sind die Gewächse besonders anfällig für Staunässe, Ballentrockenheit, zu geringe Luftfeuchtigkeit und Überdüngung. In letzterem Fall beginnen die Blätter zu wuchern, während andere Pflanzenteile ihre Stabilität verlieren und weich werden. Übersteigt die regelmäßige Wasserzufuhr das Nötige (bei niedrigerer Temperatur braucht die Pflanze weniger Wasser) kann das zu Verfärbung der Blätter und Blattränder, Blattabwurf, und später Wurzelfäule führen. An diesem Punkt sollten Sie die Pflanze in frisches Substrat umtopfen. Zu trockenes Substrat und zu geringe Luftfeuchtigkeit führen in den meisten Fällen zu gelben, trockenen Blatträndern.

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